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Bodyguard Matratze Welche Seite: Zwischen 2005 und 2009 war das Matratzenkartell eine vertikale Preisvereinbarung zwischen vielen Herstellern von Bettmatratzen. [1] “Echte” Geschäftskartelle sind der Definition nach horizontale Absprachen zwischen Konkurrenten. Vertikale Preisvereinbarungen werden hingegen manchmal als Scheinkartell bezeichnet, da sie keine horizontalen Vereinbarungen beinhalten, sondern Preisabsprachen für Einzelhändler beim Verkauf von Artikeln bestimmter Hersteller. Im deutschen Bettmatratzenmarkt werden seit Jahren enorme Margen gemeldet. Branchenanalysten zufolge könnte dieser Wert bis zu 300 Prozent betragen. Eine Matratze, die in einem Geschäft für 100 EUR (ohne Mehrwertsteuer) gekauft wurde, wird an einen Verbraucher für 399 EUR (einschließlich Mehrwertsteuer) verkauft. [2] Innerhalb der Branche galt die sogenannte „300er-Regel“. [3]

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Die deutsche Bettenmatratzenindustrie zählt nach Angaben des Verbandes der Matratzenindustrie rund 40 bedeutende Hersteller mit einem Jahresumsatz von 1,5 Milliarden Euro. Auch in der Branche wurde spekuliert, dass die wenigen zentralen Einkaufsorganisationen über erhebliche Macht verfügen. [4] Einkaufsgemeinschaften bestehen jedoch in Wirklichkeit aus vielen sehr kleinen Einzelhändlern. Große unabhängige Handelsketten und Einrichtungsgeschäfte sowie Online-Händler bieten und verkaufen den Großteil der Matratzen in Deutschland. Das Bundeskartellamt hat aufgrund von Erkenntnissen aus der Branche rechtswidrige Aktivitäten bei deutschen Herstellern untersucht und insgesamt acht Unternehmen untersucht, darunter fünf Hersteller, zwei Einkaufsorganisationen und ein Online-Händler [5]. Im Jahr 2011 wurden Durchsuchungen bei Herstellern und Händlern durchgeführt, darunter Malie Mecklenburgisches Matratzenwerk GmbH, Fey & Co und Tempur-Pedic. Die Konzerne sollen im Preiskampf zwischen neuen Internetanbietern und alten Fachgeschäften seit Jahren Druck auf Online-Händler ausgeübt haben, damit sie die Preisempfehlungen der Hersteller nicht unterbieten. [2]Unwillige Händler wurden Berichten zufolge diszipliniert, indem sie Lieferengpässe konstruierten, “bis sie dem Preisdiktat erlagen”, so die Berichte. [6] Das Bundeskartellamt hat im Rahmen seiner Ermittlungen drei Unternehmen wegen vertikaler Preisabsprachen mit Geldbußen belegt. “Die Untersuchungen ergaben keine Hinweise auf wettbewerbswidrige horizontale Vereinbarungen zwischen Matratzenherstellern.” [5]

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Die Recticel Schlaf Komfort GmbH, ein Partner-Hersteller, hat im August 2014 eine Einigung erzielt. [7] Als Ergebnis der Untersuchung wurde ein Bußgeld in Höhe von 8,2 Millionen Euro verhängt. [8] Die Metzeler Schaum GmbH wurde im Februar 2015 zu einer Geldstrafe von 3,3 Millionen Euro verurteilt. [9] Im Oktober 2015 wurde das Verfahren mit der Verhängung einer dritten Geldstrafe in Höhe von 15,5 Millionen Euro gegen die Tempur Deutschland GmbH beendet. “Aus Ermessensgründen wurden die Verfahren gegen zwei weitere Hersteller, zwei Einkaufsgemeinschaften und einen Internet-Händler nach Auswertung der Beweise eingestellt.” Adam Szpyt ist zur Rückerstattung verpflichtet. Als der Gründer und CEO eines winzigen Matratzenunternehmens in Falkensee Korrespondenz von der Münchner Abteilung der McDermott Will & Emery-Kanzlei mit 2.300 Mitarbeitern und Sitz in Chicago bekam, wurde ihm klar, was los war. Dank ihr ging es schnell. Im Auftrag des Marktführers Schlaraffia erwirkte sie vor kurzem beim Amtsgericht Hamburg eine einstweilige Verfügung gegen Szpyt und seine Kanzlei Bett1.de. Er riskiert eine Strafe von bis zu 250.000 Euro oder eine Freiheitsstrafe, wenn er für seine Einzelmatratze vom Typ “Bodyguard” mit dem Zusatz “Kartell Matratze” oder “Deutschlands Beste” wirbt. Das ist die Schlussfolgerung.

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Der „Bodyguard“ erhielt die Note „gut“.

“Ich wäre seit hundert Jahren der erste Matratzenhersteller, der wegen billiger Kosten ins Gefängnis müsste”, fügt Szpyt hinzu. Ein Richter teilte ihm mit, dass 1917 ein jüdischer Matratzenhersteller in Berlin inhaftiert wurde, weil er zu billig verkauft hatte. Tatsächlich erreichte die Szpyt-Matratze im letzten Test der Stiftung Warentest im Mai die Note 1,8 („sehr gut“). Damit ist der „Bodyguard“ an die Spitze der 197 Matratzen aufgestiegen, die jetzt auf der Website der Stiftung test.de gelistet sind. Laut den Produkttestern ist der „Bodyguard“ leicht, stark und völlig frei von gefährlichen Inhaltsstoffen. Es ist auch ideal für schwerere Personen, im Gegensatz zu vielen anderen Artikeln. Auch die Meinung der Tester fiel positiv aus: „Eine Matratze, die sehr zu empfehlen ist.“ Laut den Testern kostet Adam Szpyts „Bodyguard“ auf seiner Website Bett1.de 199 Euro, gegenüber den üblichen 400 bis 1000 Euro bei Markenartikeln.

Im Jahr 2014 wurde Schlaraffia vom Bundeskartellamt mit einer Geldbuße belegt.

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Die eigentliche Rüge des Klägers ist, so vermutet man, der günstige Preis. Hebusy wurde zuvor vom Bundeskartellamt gründlich untersucht. So verhängten die Bonner Behörden im Sommer 2014 gegen denselben Hersteller, die Recticel Schlaf Komfort GmbH in Bochum, besser bekannt unter der Vertriebsmarke Schlaraffia, eine Geldstrafe von 8,2 Millionen Euro 11.000 Mitarbeiter und fertigt Dämmstoffe und Interieurkomponenten für Automobile. “Vertikale Preise MaiKaufleuten beim Verkauf ihrer Artikel”, begründete der Kartellwächter.

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Mit anderen Worten, der Schlaraffia-Hersteller soll lärmenden Händlern mit Lieferverzögerungen gedroht haben, wenn sie billig verkaufen. Das Kartellamt verhängte daraufhin eine Geldstrafe von 3,38 Millionen Euro gegen den Münchner Matratzenhersteller Metzeler 2011 hat Szpyt eine Untersuchung gestartet. Schlaraffia, Metzeler und andere Großkonzerne der Branche arbeiten zusammen, um ihn und sein mittelständisches Unternehmen mit weniger als 100 Mitarbeitern aus dem Markt zu drängen , wurde nicht überprüft.

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