Fuhrparkmanagement Software Webfleet Solutions

Fuhrparkmanagement Software Webfleet Solutions: Alle, selbst der Telematik-Experte Webfleet Solutions, reden von Plattformen, aber nicht nur von ihren eigenen. Auch auf der virtuellen Webfleet Solutions Mobility Conference 2021 stand die Lösung des Servicekartenanbieters DKV Mobility auf dem Programm. Ein Blick auf die Plattform DKV Live zeigte, dass es nicht mehr nur ums Nachfüllen geht. Tatsächlich verfolgt der Ratinger Dienstleister für seine Flottenkunden verschiedene Ziele. Erklärtes Ziel ist es beispielsweise, bis 2023 ein klimapositives Unternehmen zu werden. Das bedeutet, dass das Unternehmen mehr CO2 kompensieren muss, als es produziert. Darüber hinaus werden DKV-Kunden laut Dr. Timm Bergholz, Senior Expert Product Management Digital bei DKV Mobility, dabei unterstützt, die sogenannte CO2-Intensität ihrer Flotten bis 2030 um 30 % gegenüber dem Basisjahr 2019 zu senken. Die CO2-Intensität von ein Kraftstoff (CO2-Emissionen / Kwh) zeigt seine klimatische Effizienz an. Durch den geringeren CO2-Ausstoß pro Kilowattstunde hat beispielsweise Biodiesel eine höhere Klimaeffizienz als herkömmlicher Dieselkraftstoff.

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Dafür bietet die DKV in ihrem Programm eine Reihe von Möglichkeiten. Einerseits nutzt der Konzern CNG und LNG zum Betanken seiner Fahrzeuge. Auf der anderen Seite geht es im Wesentlichen darum, durch Digitalisierung die Transparenz in der Lkw-Flotte zu erhöhen. „Die beste Methode, CO2 zu vermeiden, ist natürlich die Vermeidung – in diesem Beispiel die Vermeidung von Leerfahrten“, ergänzt Bergholz. Daher erfordert das digitale Flottenmanagement mehrere Anbindungen an Frachtenbörsen. Trans.eu, Coyote und Saloodo gehören zu den Partnern, die ihre Frachtangebote auf DKV Live teilen. Dadurch soll eine teilweise oder umgekehrte Beladung möglich sein, was zu einer höheren Nutzung führt.

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Allerdings bedarf es zunächst des richtigen Instrumentariums, um die Entwicklung im Vergleich zum Status Quo quantifizieren zu können. Denn nur wer sich seiner vorhandenen CO2-Emissionen bewusst ist, sieht Verbesserungspotenzial, so Bergholz. Denn natürlich lässt sich der Transport nicht komplett eliminieren. Es gibt jedoch ein ähnliches Angebot.

Ein ähnliches Modell bietet die DKV in Zusammenarbeit mit der Stiftung Myclimate an, die sich auf Lösungen zur Reduzierung der Treibhausgasemissionen spezialisiert hat. „Der Verbraucher zahlt mit der DKV Card Climate pro Liter Benzin rund 1,33 Cent extra und hat dann die Sicherheit, dass die Tankfüllung anteilig vergütet wird“, sagt Philipp Anger, Programmleiter Nachhaltigkeit, New Mobility und Public Affairs bei DKV Mobility.

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Eine Entschädigung ist selbstverständlich auch nach der Veranstaltung möglich. DKV hat zu diesem Zweck einen eigenen „Affiliate“-Link auf der Seite, der zu Myclimate weiterleitet. “Schließlich kann das Fahrzeug auch ohne DKV-Karte im Depot betankt oder an der Tankstelle bezahlt werden”, spekulierte Anger. “Man behält ständig die Mehrausgaben im Auge, die die Entschädigung verursacht hat”, sagte er. Abgesehen von den Kosten ist zu erkennen, dass das Thema Nachhaltigkeit für bestimmte Verlader immer wichtiger wird und daher auch in Ausschreibungen berücksichtigt wird.

Diesem Urteil schließt sich Simone Götz, Leiterin Zentrale Dienste der Jura-Spedition, an. Entsprechende Anforderungen sieht sich der Transportlogistiker aus der Konzernzentrale als Tochtergesellschaft von Pfleiderer Deutschland, einem der bedeutendsten Hersteller von Holzwerkstoffen in Europa.

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Um den besonderen Kundenbedürfnissen im nationalen Nah- und Fernverkehr gerecht zu werden, ist die eigene Spedition mit 36 ​​Zugeinheiten, 35 Seitentür-Schubbodenaufliegern und 45 Tautliner-Aufliegern unterwegs. „Wir bewegen hauptsächlich Spanplatten und große Sachen“, sagt Götz. Das bringt uns zum ersten Problem. “Zumindest sind herkömmliche Spanplatten nutzlos”, bemerkte sie, “daher werden die Transportkosten schnell zu einem Problem.” In der jüngeren Vergangenheit war der Konzern in mehreren Branchen nicht mehr wettbewerbsfähig. “Deshalb mussten wir in den letzten zwei Jahren unsere Flotte verkleinern.” Trotzdem legt der Konzern Wert auf eine aktuelle Lkw-Flotte: Keiner der Lkw ist älter als drei Jahre. Für die Bereifung kommen laut Götz nur hochwertige Reifen in Frage.

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Sparen beginnt bei der Jura-Spedition woanders, und das schon seit vielen Jahren. Angefangen mit einem Rückgang der Höchstgeschwindigkeit auf 85 km/h hat das Fahrzeug mehrere computergestützte Arbeitsabläufe durchlaufen, von denen viele in Zusammenarbeit mit Webfleet Solutions entwickelt wurden. Von der Abfahrtskontrolle und Wegbeschreibung bis hin zur Führerscheinkontrolle und Frachtverfolgung ist alles abgedeckt. Jura-Spedition verwendet auch das Reifendruckkontrollsystem Webfleet TPMS. Götz hingegen sieht in dieser Phase Einschränkungen. „Ja, es gibt Digitalisierung im Lkw, aber nur bedingt“ – sonst würden manche Fahrer überfordert.

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