Bullerjan Ofen Kaufen. Kaminöfen sorgen für behagliche Wärme und Behaglichkeit. Allerdings erzeugen sie gleichzeitig oft zu viel Feinstaub. Manche müssen nachgerüstet werden, andere profitieren von ordentlichem Jubel.

Möglicherweise ist das Heizen mit Holz nicht die umweltfreundlichste Variante. Holz ist ein nachwachsender Rohstoff und damit eine praktikable Alternative zu Erdöl, Erdgas und Kohle. Bei der Verbrennung entstehen jedoch Ruß und Feinstaub.

Bullerjan Ofen Kaufen
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Vor allem alte Öfen stoßen viel Schadstoffe aus. Daher unterliegen Ofengenerationen seit vielen Jahren sukzessive den gesetzlichen Anforderungen der Ersten Bundes-Immissionsschutzverordnung (1. BImSchV). Diese müssen mit einem Filter nachgerüstet, komplett ausgetauscht oder abgeschaltet werden. Die Umsetzung der Gesetze erfolgt stufenweise, wobei ältere Öfen seit 2010 betroffen sind. Für feststoffbeheizte Einzelraumfeuerungen gilt die letzte Stichtagsregelung (31. Dezember 2020). Beispiele sind Kaminöfen, Kachelöfen und Kamine für Scheitholz, Pellets, Hackschnitzel oder Kohle. Bis Ende 2024 müssen Öfen, die nach 1995 hergestellt wurden, entweder einen Nachweis erbringen oder umgebaut werden.

Welche Öfen sind nicht erlaubt?

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Folgende Feuerungsanlagen sind nach § 26 Abs. 2 BImSchG von der Nachrüstung oder Stilllegung nicht betroffen:

Herde und Backöfen für den nicht gewerblichen Gebrauch mit einer Heizleistung von weniger als 15 Kilowatt (kW)

offene Kamine

Einfach zu handhabende Öfen (Einzelraumheizungen als Wärmespeicheröfen, z. B. Kachelöfen, die vor Ort manuell eingestellt werden)

Einzelraumheizungen werden in Wohneinheiten eingesetzt, in denen die Wärme nur von diesen Systemen bereitgestellt wird.

Historische Öfen sind Kamine und Öfen, die vor dem 1. Januar 1950 hergestellt oder gebaut wurden und sich noch an der gleichen Stelle in der Wohnung befinden.

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Kamineinsätze, Kachelofeneinsätze und ähnliche eingemauerte Ofeneinsätze sind ebenfalls vom Nachrüsten oder Umlegen ausgenommen.

Was ist das Problem mit Werten?

Fahrzeuge und Industrie gelten als die umweltschädlichsten Quellen. Auch Öfen, die Holz verbrennen, sind ein Problem. Die mikroskopisch kleinen Partikel haben das Potenzial, Atemwegs- und Herz-Kreislauf-Erkrankungen zu verursachen.

Der Gesetzgeber greift ein, um die Umweltverschmutzung zu verringern. Die Feinstaubemissionen von Haushaltskaminen sind seit Beginn der Erneuerungs- und Austauschpflicht im Jahr 2010 laut Industrieverband Haus-, Heizungs- und Küchentechnik (HKI) um rund ein Drittel zurückgegangen.

Wie kann man am besten herausfinden, welche Öfen betroffen sind?

Das Alter der Anlage sollte auf dem Typenschild des Ofens vermerkt sein. Ist sie nicht vorhanden, muss sich der Ofenbesitzer auf Messdaten eines Schornsteinfegers oder eine Herstellerbescheinigung verlassen, um nachzuweisen, dass das Ofenmodell die Schadstoffgrenzwerte erfüllt.

Die Datenbanken des HKI und anderer Organisationen helfen bei der Ermittlung der Werte für jeden Ofentyp. Eine große Anzahl von Öfen, wenn nicht alle, sind hier enthalten. Kann das Baujahr oder der Emissionswert des Kamins jedoch nicht bestätigt werden, muss er ersetzt werden.

Was soll ich tun, wenn mein Backofen betroffen ist?

Werden die Emissionen zu hoch, muss der Ofen abgeschaltet werden. Eine Nachrüstung ist denkbar; Partikelfilter gibt es beispielsweise für winzigen Staub, aber nicht für zu viel Kohlenmonoxid, sagt Frank Hettler von Zukunft Altbau, einer vom Umweltministerium Baden-Württemberg geförderten Informationsinitiative.

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Das Nachrüsten und anschließende erneute Vermessen der Öfen ist oft kostspieliger als die Anschaffung und Installation eines neuen, energieeffizienteren Systems, das bis zu einem Drittel des Brennstoffs einsparen kann.

Worauf sollten Sie beim Kauf eines neuen Ofens achten?

Bei der Suche nach einem neuen Kaminofen empfiehlt die Verbraucherzentrale Hamburg, auf Energieeffizienz zu achten. Denn moderne Kaminöfen stoßen weniger Feinstaub aus und verbrauchen weniger Brennstoff. Verbraucherschützer behaupten, dass günstige Kaminöfen eine Energieeffizienzklasse von A+ haben, wobei die effizientesten Pelletöfen eine Effizienzklasse von A++ haben.

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Die Verbraucherzentrale empfiehlt Holzpellets gegenüber Brennholz, da diese kostengünstiger sind. Sie verursachen deutlich weniger Feinstaubemissionen. Auch Pelletsanlagen sind mit bis zu 45 Prozent bezuschusst.

Schalte den Herd an. Wie können wir möglichst wenig Feinstaub produzieren?

Durch falsches Anzünden ihres Kaminofens tragen beispielsweise Benutzer von Kaminöfen zur Bildung von viel Feinstaub bei. Wieso den? Der Schornstein gibt überproportional viele unverbrannte Kleinststoffe in die Luft ab, wenn das Holz anfangs zu langsam abbrennt.

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